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1977

Geboren...

Geboren bin ich 1977 in Hannover. Meine Locken und Hautfarbe rühren von der Paarung einer deutschen Mutter und einem senegalesischen Vater.
1977- 1996

Kindheit

Bis 1996 habe ich in Hannover gelebt und bin dort bis zu meinem 17. Lebensjahr bei meiner Mutter, gemeinsam mit einem älteren Bruder und einer jüngeren Schwester aufgewachsen. Die Gegend, wo ich aufwuchs würde ich mal vorsichtig als sozial schwach bezeichnen und meine Kindheit war nicht immer wirklich rosig. Als Scheidungskind was sehr an seinem Vater hing, mit einer Mutter, die diesen Abgrund tief hasste, hatte ich oft zu kämpfen. Ganz zu schweigen davon, dass mein Vater durch seine Herkunft oft andere Wertevorstellungen hat und hatte, als ich das in meiner deutschen Erziehung gelebt bekam. Auch Beziehung wurde mir nie wirklich vorgelebt. Meine Mutter hatte nach meinem Vater keine wirkliche Beziehung mehr, bis sie 1996 schwer erkrankte und 2003 dann verstarb. Und mein Vater hatte eine Freundin, mit der es auch die Herkunftskonflikte gab und irgendwie noch Frauen in Afrika, was nun auch nicht wirklich in mein doch europäisches Weltbild passte.
1997

Die Geburt einer wunderbaren Tochter

Nach ein paar ersten gescheiterten Beziehungsversuchen bin ich dann mit 19 zu meiner ersten richtigen Beziehung in die Nähe von Hamburg gezogen. 1,5 Jahre später wurde ich Mutter einer wunderbaren Tochter. Und ja, es war ein Wunschkind. Für mich änderte sich in Hamburg alles. Mein damaliger Mann hatte ein „normales“ Umfeld und die Geburt meiner Tochter gab mir Antrieb mehr aus meinem Leben zu machen. Auch um Ihr später mal was bieten zu können. Damals hatte ich das Ziel Hebamme zu werden. Menschen bei der Geburt zu helfen. Dabei sein wenn neues Leben die Welt erblickt.
1998 - 2000

Schulbank 2.0

Doch um Hebamme zu werden, brauchte ich mehr als meinen katastrophalen Abschluss. Also ging ich zur Abendschule und drückte 2 Jahre die Schulbank und siehe da, meinen Realschulabschluss beendete ich mit einem 1,6 Durchschnitt. Da merkte ich das erste Mal, dass die Grenzen die wir uns setzen nur in unseren Köpfen stattfinden
1999-2000

Die 1. Ehe

Damals sehnte ich mich so sehr nach Familie, wie sie im Bilderbuch steht, dass wir Ende 1999 heirateten, was mir damals nicht klar war, war das die Beziehung gerade in einer schwierigen Phase steckte und das man nicht heiraten sollte, wenn man gerade unzufrieden miteinander ist. Doch was weiß man schon mit 22? Also hielt mein Eheleben gerade mal 10 Monate, bis wir uns trennten. Plötzlich war ich alleinerziehende Mutter, meine Tochter ein Scheidungskind, etwas, was ich ihr doch nie antun wollte. Doch immerhin schafften wir es trotz einiger Hürden immer ein gutes Verhältnis als Eltern zu haben. Und das ist schon sehr viel wert.
2001-2004

Kaufmännische Ausbildung

Zwischen Tatendrang und Verzweiflung erlernte ich von 2001-2004 den Beruf der Industriekauffrau. Es war wirklich oft eine Herausforderung, meine Mutter war, bis sie 2003 verstarb noch mal sehr krank und mein Leben war am Rande des Wahnsinns. Ich pendelte zwischen Hamburg und Hannover, hatte hintereinander zwei Beziehungen zu einem viel zu alten Mann und einem, wie sich im Nachhinein rausstellte, an Borderline erkrankten Partner. Beide waren alles andere als unterstützend und hilfreich. 2002 beendete ich meinen Gastrojob, den ich bis dahin auch noch am Wochenende hatte, denn ich wollte vor allem eins, eine gute Mutter sein und das war in der Zeit gar nicht immer so einfach. Ich muss sagen, hätte ich nicht so eine Unterstützung, vor allem von meinem Ex Mann und klasse Chef gehabt, die immer Verständnis für meine Situation hatten und mich unterstützten wo sie konnten, hätte ich wohl aufgegeben. Doch ich schaffte es und war stolz, dass ich durchgehalten hatte. Einen richtigen Ausbildungsabschluss, den mir niemand mehr wegnehmen konnte.
2004 - 2008

Schritte in die Selbstständigkeit

Wegen Kurzarbeit war es nicht möglich länger als 4 Monate übernommen zu werden und so rutschte ich eher zufällig in die Selbstständigkeit. Für mich war es im Nachhinein ein Glücksfall, denn so musste ich mir Gedanken machen was ich werden will und fand schnell raus was ich nicht sein wollte. Eine einfache Sachbearbeiterin. Meine Tochter lebte damals bei ihrem Papa und ich hatte mehr oder weniger alle Freiheiten. Ich beschloss mich im Promotion Bereich selbstständig zu machen und war oft deutschlandweit unterwegs. Durch meine Gabe mit Menschen umzugehen, bekam ich ziemlich schnell das Angebot als Coach und Trainer im Vertrieb- und Verkaufssektor zu arbeiten. Doch neben dem beruflichen Erfolg blieb immer eins, die Suche und Sehnsucht nach der großen Liebe
2008 - 2011

Neuer Job und ein Hoffnungsschimmer

Ende 2008 ging ich auch wieder in ein Angestelltenverhältnis, der letzte Job als Teamleiterin bei einem großen Telekommunikationsunternehmen hatte all meine Kräfte gekostet und ich wollte jetzt Zeit mit meiner Tochter verbringen, die inzwischen wieder bei mir wohnte und bei dem Job viel zu kurz kam. Also fing ich einem Callcenter an, da hatte ich viel Zeit und vor allem Feierabend, wenn ich den Laden verließ. In dem Jahr gab es auch in der Liebe endlich den ersehnten Hoffnungsschimmer. Wir zogen sogar zusammen, doch leider hatte ich wieder an was festgehalten, ja regelrecht geklammert, was nicht zu mir passte und so ging die Beziehung Anfang 2011 in die Brüche.
2011

Die Wende

Da hatte ich das erste Mal das Gefühl nicht mehr nach einer intakten Partnerschaft streben zu müssen. Ich wollte nur noch die Zeit mit meiner Tochter genießen und mich erst mal selber finden. Auch wenn ich ein paar Rückfälle hatte, (Klammern inbegriffen) ist mir das doch gut gelungen und ich habe plötzlich gemerkt, dass meine Berufung im Leben nicht darin liegt, einen Partner fürs Leben zu finden, sondern was in die Welt zu tragen. Damals wusste ich nur noch nicht so recht was es ist. Beruflich war ich inzwischen in einem entspannten Außendienst Job angekommen, der mir viel Zeit für Privates gab und auch zum Nachdenken, wo die Reise hingehen soll.
2011 - 2013

Weiterbildung in der Persönlichkeits- entwicklung

Ich erkannte, dass ich beruflich wieder zurück wollte ins Trainer und Coach Leben und machte eigentlich aus diesem Grund 2011 meine NLP Practitioner Ausbildung. Schnell entdeckte ich, dass es mehr gibt als Verkaufen und Umsatzzahlen, dass NLP mehr ist, als die Unternehmen zu stärken. Dass es mehr um die Persönlichkeit des Einzelnen geht und es das ist, was mich innerlich anspricht. Menschen zu helfen, sich selbst besser kennenzulernen! Also fing ich an mich mehr damit zu beschäftigen und machte neben meinen intensiven NLP Ausbildungen noch andere anerkannte Ausbildungen u. a. den Trainer und Coach nach Richtlinien des DVCT. Ich wollte mit den Methoden nicht abhängig sein von einer Lehrrichtung. 2012 entwickelte über ein Jahr lang ein Positivierungs -Coaching und -Training mit und arbeite sehr gezielt mit diesen Methoden. Ich selber habe mich in dieser Zeit extrem verändert. Viele Glaubenssätze abgelegt und war wirklich glücklich mit mir und das, obwohl es keinen festen Partner an meiner Seite gab.
2013

...neue Welt

2013 änderte sich dann noch mal meine Welt. Ich wechselte noch mal das Unternehmen und war endlich wieder als Trainer und Coach unterwegs, auch wenn ich mich noch mal für den Vertrieb entschied. Und dann war er plötzlich da, der Mann, der tatsächlich zu mir passt wie die Faust aufs Auge. Sehr schnell mussten wir eine Entscheidung treffen zwischen Karriere in dem Unternehmen, wo wir arbeiteten und dem, was sich da gerade anbahnte. Beide haben wir nicht überlegen müssen und ich glaube, das macht ein Teil unserer Beziehung aus. Die 100%-Entscheidung füreinander, ohne damals gewusst zu haben, wo es wirklich hinführt.
2014 - heute

Meine Berufung

Wie aus dem Nichts hatte ich plötzlich ein Bild von meiner Zukunft und was meine Berufung ist. Alle Singles sollen die Möglichkeit haben, sich selbst zu entdecken und so auch die Möglichkeit haben in eine Partnerschaft zu gelangen, die zu ihnen passt. Jede Beziehung, die so entsteht, gibt mir Freude und innere Befriedigung, auch weil ich dazu beitrage die Welt ein bisschen besser, freundlicher und leichter zu machen. Seitdem habe ich unzähligen Singles geholfen wirklich sich selber zu entdecken und zu lieben und die Partnersuche mit Humor und freiem Geist anzugehen. Was war mit dem Ziel Hebammen zu werden geworden? Nun ja, heute tue ich genau das, nur dass keine Babys zur Welt gebracht werden, sondern ich Menschen helfe sich oft wie neu geboren zu fühlen.
heute

Hochzeit

Was aus der Beziehung geworden ist? Die lebt und liebt und das mehr als am Anfang, die ersten zwei Jahre haben wir noch auf einer Wolke gelebt, dann kam die Ernüchterung (ist hormonell ganz normal) alles wurde noch mal durchleuchtet. Ist das der Mensch mit dem ich mein Leben verbringen will? JA... haben wir gesagt, und zwar zweimal ganz laut und voller Überzeugung. Am 14.07.16 amtlich und am 15.07.16 vor Freunden und Verwandten. Ganz bewusst haben wir uns füreinander entschieden nicht, weil wir mussten, sondern weil wir wollten und auch wenn sie noch jung ist die Ehe, macht sie jetzt schon einen riesigen Spaß.

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